Kontrolle am Neujahrstag
Am Neujahrsmorgen, „kontrollieren“ mein Mann und ich meist die Schneelage in „unseren“ Skigebieten: Forcora und Neggia.
Wir fahren mit dem Auto erst in Zenna über die Grenze in die Schweiz und dann am Ufer des Lago Maggiores entlang bis nach Vira und von dort aus über Fosano und Monti di Fasano über eine steile und kurvenreiche Strasse bis zum Neggiapass.

Der Blick reicht bis weit ins Maggiatal hinein und ebenfalls ins Verzascatal mit seiner imposanten Staumauer, an der auch James Bond sich mit dem „Gummiband“ heruntergeschmissen hat.

Wer also einmal den ultimativen Nervenkitzel ausprobieren möchte – bitte sehr.
Oben auf dem Pass gibt es eine Rifugio wo die Möglichkeit besteht, auch ein Zimmer zu mieten.
Ausserdem gibt es dort auch Gruppenunterkunft.
Die Skifahrer und Ausflügler können sich hier stärken und dabei die Aussicht geniessen oder in der warmen Stube sitzen.
Dann geht es auf der anderen Seite wieder hinunter, Richtung Maccagno in Italien.
An idyllisch gelegenen Baiten, den typischen Rusticis den südlichen Voralpen vorbei kommt man nach Idemini und kurz danach an die Grenze nach Italien.

Die Abfahrt ist wesentlich weniger steil und das Klima ist auch ganz anders. Nach ja, wir sind ja auch wieder in Italien.
In Veddascatal, über Biegno (dort gab es früher al einen Fussballplatz und es wurden Fussballturniere veranstaltet, aber das ist eine andere Geschichte….) kommt man nach Lozzo und Armio, wo die Strasse geradeaus nach Maccagno geht, aber wir wollen ja zum Forcora und dort die Situation kontrollieren.
Auf dem Pass gibt es eine kleine Kirche. Ein Rifugio unten, wo der Skilift los geht.
Wie schon berichtet, soll ein 2. Skilift da sein, ich werde es kontrollieren, denke ich.
Über eine tolle Panoramastrasse geht es jetzt weiter Richtung Lago Delio, wo wir die Baita in Monti di Bassano kontrollieren müssen.
Der Schnee wird bis zur Staumauer Nord geräumt, danach kann es sein, dass man sich durch den Schnee kämpfen muss.
Das Hotel ist im Winter auch geschlossen und es kommen nur ganz verwegene Ausflügler bis hierher.
Schön, am liebsten würde ich hierbleiben!!!!

Wenn Sie möchten können Sie hier Ihren Urlaub verbringen, allerdings vermiete ich die Baita nur von Mitte Mai bis Mitte September.
Nun wird’s Zeit, dass wir wieder nach Hause fahren:
Über Musignano Richtung Campagnano müssen wir aber unbedingt noch einmal an der Kirche von San Rocco anhalten und die Aussicht auf Cannobio, das Val Cannobina und den Rest des Sees geniessen.
Und dann aber nach Hause zuerst nach Maccagno und dann wieder Richtung Pino Lago Maggiore.
Ob der Ofen noch an ist?
Und schnell den Kessel für Polenta aufstellen.
Das Kaninchen dazu habe ich schon gestern vorbereitet.
Was ist träumen schön!
Aber wer weiss, manchmal werden Träume wahr!
Ich wünsche auch Euch, das sich Eure Träume erfüllen!













