Glaube kann Berge versetzten
So sagt man doch, oder?
Bei uns sind zwar keine Berge versetzt worden, aber nach einer Zitterpartie bei den Vorbereitungen ist das Konzert „fast vollkommen“ trocken über die Bühne gegangen.
Um fünf Uhr hatten wir in Pino Lago Maggiore Sonnenschein, aber wehe man sah nach Norden

oder nach Süden

Die Stühle standen alle noch im Trockenen unter dem Torbogen.
Und dann – dann kamen die Wolken zu uns und die Spannung wuchs, müssen wir doch wieder alles abbauen?
Nein, es muss klappen!
Die ganze Technik haben wir abgedeckt.
Sogar die Blumen wurden traurig.

Wir wollten mit dem Konzert anfangen, sobald Marco, der Pianist angekommen wäre, er hatte mich angerufen und gefragt, ob das Konzert nun heute stattfinden würde.
Um 20 Uhr rief er wieder an, er wäre wieder nach Hause gefahren, da es in Luino dermassen regnen würde, dass Annina unmöglich singen könnte.
Als wir ihm dann gesagt haben, dass es in Pino zur Zeit trocken sei, hat er gemeint er wolle sofort losfahren wir sollen anfangen.
So haben wir es dann auch gemacht.
Annina hat gesungen und die Sonne hat ein Auge riskiert und den Paglione beschienen.
Auf einmal Stand hinter Annina ein Regenbogen

Alle Sitzplätze waren belegt und noch eine ganze Menge Leute, die am Rand standen auch noch Dutzende von Zuschauern um nicht zu sprechen von den Zaungästen auf Balkonen und an Fenstern.
Wir schätzen, dass etwa 150 Personen dem Konzert mehr oder weniger lange gelauscht haben.
Bei einem kleinen Dorf wie Pino und bei diesen Wetter, das sicherlich eine ganze Reihe von Besuchern aus Maccagno und Luino abgehalten hat nach Pino zu kommen, ein beachtlicher Erfolg.

Das Konzert hat im Trockenen stattgefunden. Niemand der Zuschauer ist nass geworden. Alle waren begeistert. Auch für Marco Targa war es kein verlorener Abend.
Albi sass im Kinderwagen und hat dauernd in die Hände geklatscht.
Annina hat eine Menge Komplimente bekommen.
Ich denke, wir können alle zufrieden sein. Es hat sich wieder einmal gelohnt.














