Fest in Monti di Pino
Sonntag findet wieder einmal ein Fest in Monti di Pino statt.
Dieses hĂĽbsche alte Bergdorf ist nur fĂĽr Einheimische mit dem Jeep oder andernfalls zu Fuss zu erreichen.
Ich bin gespannt ob in diesem Jahr noch irgend jemand den Elan hat, von Zenna, dem Grenzort zur Schweiz aus, zu Fuss die etwa 600 Höhenmeter zu überbrücken.

Wahrscheinlich werden die Einheimischen und Urlauber, die immer gerne an unseren Bergfesten teilnehmen mit dem Auto zum Lago D’Elio fahren und dann unter der Nordstaumauer her, den alten Kanal entlang einen entspannende Wanderung zu unserer alten Alpe unternehmen.
Genau dass ist es, was Urlauber suchen, wenn Sie in unsere wildverwegene Nordostseite des Lago Maggiores ausgesucht haben:
Schattige Wanderwege, sonnige Lichtungen, rauschende Buche mit zahlreichen Wasserfällen, dem plätschernden Kanal, dessen Wasser in den Lago D’Elio mündet.
Und dann der Kontrast mit der modernen Technik.
Ein kleiner Bergsee mit zwei Staumauern, Kanälen , Becken, die Staumauer ist abgesperrt, man darf sie nicht betreten.
Dieser kleine Bergsee, dessen Wasserspiegel auffallend mal Hoch und mal niedrig ist, speisst eines der grössten Wasserkraftwerke Europas.
Das ganze Kraftwerk ist im Berg versteckt, es soll so gross sein, dass der Mailänder Dom dort Platz haben soll.
Wir hoffen jedenfalls, dass es Sonntag nicht regnet und dass eine Menge Wanderer „ai Monti“ kommen, um, wie es hier üblich ist, alle zusammen mit ein fröhliches Fest zu feiern.
Sicherlich gibt es wie ĂĽblich und wie das hier sein muss: Polenta mit verschienen Beilagen, wie Spezzatino und Gorgonzola.
Lassen wir uns ĂĽberraschen, ob es diesmal etwas anderes fĂĽr das leibliche Wohl gibt. Wein wird sicherlich auch genĂĽgend da sein und frisches Quellwasser. Wem das nicht schmeckt, bekommt sicherlich auch Bier, Cola oder Limonade.
Na, habt ihr Lust bekommen auf das Fest in Monti di Pino?
Nichts wie hin!