Albi am Arbi
Als unser Enkel Alberto das letzte Mal in Pino war, hat Nonno Paolo ihn zum ersten mal mit zum Arbi genommen, um ihm die Fische dort zu zeigen.
Der “Arbi” ist die alte ViehtrĂ€nke in Pino.
Sie wird durch eine Quelle gespeist und es gibt immer noch Leute in Pino, die nur dieses Wasser trinken und darauf schwören, dass es kein besseres gibt.
Als ich das 1. Jahr in Pino war, hat man mir erzĂ€hlt, dass dieses Wasser wunderbar gegen Verstopfung ist, dass sich nach drei Tagen alle mit diesem Problem kuriert fĂŒhlen – ich dagegen war ĂŒberzeugt, dass nach drei Tagen auch ohne dieses Wasser alles wieder regulĂ€r funktioniert hĂ€tte.
Nonno Paolo ist also mit Klein Albi (13 Monate) von zu Hause aus, an meinem BĂŒro vorbei die Via Roma, unsere grossartige âHauptstrasseâ runter marschiert in Richtung Bahnhof.
Aber keine Angst, so weit braucht man gar nicht, es ist viel nÀher.
Man muss nur durch das Nadelöhr, am ehemaligen Ferienheim vorbei und etwas den Berg runter, aber Vorsicht, nicht zu schnell laufen, sonst ist man schon zu weit.
Wenn man am alten ALBERGO VERBANO ist, muss man schon wieder den Berg rauf.
Das alte Bigacc oder Tre Luci wie wir es frĂŒher genannt haben, ist schon seit ein paar Jahren zu.
In den sechziger und siebziger Jahren war das anders. Damals war hier high life.
Aber heute wollen wir ja zum Arbi, also wieder ein StĂŒckchen zurĂŒck, den Berg rauf.
Rechts ist ein mit grossen Kieseln gepflasterter Platz und ganz hinten ist die alte TrĂ€nke â unterhalb der Felswand mit einer Grossen Steinplatte vorne vor und einem Rohr, aus dem das Quellwasser in das Bassin lĂ€uft.
Und da schwimmen jede Menge Fische, Goldfische, zwei sind sehr gross, es könnten auch Koi- Karpfen sein und viele, viele kleine schwarze.

Die werden alle von so vielen Kindern gefĂŒttert, dass sie Albi BrotstĂŒckchen gar nicht haben wollten.
Er hat sie also schnell wieder rausgefischt und hĂ€tte Nonno Paolo nicht aufgepasst, hĂ€tte er sie selber verdrĂŒckt.














